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05.01.2007
- → Feuilleton
BRD in Rom
Das Kunst- und Kulturfestival »Schaufenster Deutschland« stellt vom 20. bis 28. Januar in Rom sogenannte zeitgenössische künstlerische Positionen aus Theater, Musik, Tanz, Film, Literatur und Medienkunst vor. Hintergrund ist nach Angaben des verantwortlichen Goethe-Instituts Italien der 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge, mit der 1957 sechs europäische Staaten den Grundstein für die Europäische Gemeinschaft legten. Und was sind das für »Positionen«? a) Neurosen (Den Auftakt macht das Deutsche Theater Berlin mit »Wer hat Angst vor Virginia Woolf« in der Inszenierung von Jürgen Gosch mit Corinna Harfouch und Ulrich Matthes in den Hauptrollen). b) Fastfood (unter anderem wird der zugegeben sehr lustige Film »Kebab Connection« von Sinnan Akkus und Anno Saul gezeigt) und c) staatstragender Antifaschismus (es läuft Volker Schlöndorffs »Der neunte Tag«).
(jW)
(jW)
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