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Aus: Ausgabe vom 04.01.2007, Seite 16 / Sport

Ski-Langlauf Teichmann daheim

Oberstdorf. Der Auftritt von Dauerpechvogel Axel Teichmann bei der ersten Tour de Ski endete im Müttergenesungsheim von Oberstdorf. Am Tag nach seiner bemerkenswerten Teamarbeit für den Topfavoriten Tobias Angerer meldete sich der Exweltmeister mit einem Infekt krank und ist damit aus dem kompletten Wettbewerb ausgeschieden. Teichmann packte vor dem 15-km-Rennen im normalerweise für Mütter vorgesehenen Teamquartier »Hohes Licht« die Koffer und reiste heim nach Oberhof. Seine Leidensgeschichte ist einmalig im Skilanglauf. Bei Olympia 2002 flog er aus der Silber-Staffel und ließ sich mit Mühe zum Weitermachen überreden. Zur WM 2005 in Oberstdorf konnte der Gesamtweltcupsieger des Winters wegen einer Erkältung erst später anreisen und gewann »nur« zweimal Silber, im vergangenen Jahr mußte er wegen einer Haarwurzelentzündung auf die Winterspiele in Turin verzichten. Im Juni 2006 erlitt er beim Fußballspielen eine mehrfachen Bänderriß sowie einen Riß der Sprunggelenkkapsel. Er kämpfte sich mit Training in einem Spezialrollstuhl an die Weltspitze heran. »Es tut mir unedlich Leid für Axel«, meinte Bundestrainer Jochen Behle.

(sid/jW)

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