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03.01.2007
- → Kapital & Arbeit
Privatisierungswelle in Vietnam
Hanoi. Vietnam will in den nächsten drei Jahren mehr als 50 größere Staatskonzerne ganz oder teilweise privatisieren, darunter die nationale Fluglinie. Wie die Regierung in Hanoi am Dienstag auf ihrer offiziellen Website mitteilte, sollen Aktien der Vietnam Airlines ab 2008 verkauft werden. Ministerpräsident Nguyen Tan Dung habe das entsprechende Dekret bereits vergangene Woche unterzeichnet. Außerdem sollen bis 2010 Anteile an Unternehmen aus dem Textil-, Papier-, Stahl- und Lebensmittelsektor veräußert werden.
Vietnam hatte erste Privatisierungen von Staatsunternehmen bereits in den achtziger Jahren eingeleitet. Mit Blick auf den Beitritt des südostasiatischen Landes zur Welthandelsorganisation (WTO) am 11.Januar 2007 will die Regierung diesen Prozeß nun weiter beschleunigen. Nach Angaben der vietnamesischen Industrie- und Handelskammer ist die Zahl der Staatsunternehmen seit 1990 von damals 12000 auf heute 3000 gesunken.
(AFP/jW)
Vietnam hatte erste Privatisierungen von Staatsunternehmen bereits in den achtziger Jahren eingeleitet. Mit Blick auf den Beitritt des südostasiatischen Landes zur Welthandelsorganisation (WTO) am 11.Januar 2007 will die Regierung diesen Prozeß nun weiter beschleunigen. Nach Angaben der vietnamesischen Industrie- und Handelskammer ist die Zahl der Staatsunternehmen seit 1990 von damals 12000 auf heute 3000 gesunken.
(AFP/jW)
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