-
12.12.2006
- → Kapital & Arbeit
Shell bemüht sich um Kompromiß
Moskau. Nach erneuten russischen Auflagen für das Öl - und Gasförderprojekt Sachalin II bemüht sich der britisch-niederländische Shell-Konzern um einen Kompromiß mit dem russischen Energiekonzern Gasprom. Shell-Hauptgeschäftsführer Jeroen van der Veer habe bei einem Treffen mit Gasprom-Chef Alexej Miller am Freitag eine Reihe von Vorschlägen zu dem Projekt auf der russischen Insel Sachalin gemacht, teilte ein Gazprom-Sprecher am Montag in Moskau mit. Die Vorschläge würden derzeit geprüft. Ein Shell-Sprecher in Moskau nannte das Treffen konstruktiv. Zuvor hatte das russische Ministerium für Bodenschätze zwölf Lizenzen zur Wassernutzung des Sachalin-II-Projekts ausgesetzt und mit dem vollständigen Entzug der Rechte gedroht. Analysten gehen davon aus, daß Rußland mit mit den Auflagen eine Nachverhandlung der in den 90er Jahren geschlossenen Nutzungsverträge und eine höhere russische Beteiligung erzwingen will.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit