Zum Inhalt der Seite

Brüssel reagiert auf Druck Rußlands

Brüssel. Die Europäische Union verschärft auf Druck Rußlands ihre Lebensmittelvorschriften für die künftigen Mitglieder Bulgarien und Rumä­nien. Mit dem Beitritt beider Länder am 1. Januar dürfen nur noch solche Betriebe ohne Auflagen Nahrungsmittel in Drittstaaten ausführen, die bereits jetzt in die 25 EU-Staaten exportieren, wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Damit will die EU ein von Rußland angedrohtes Fleischembargo abwenden.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2006, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!