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Siemens storniert Rate an BenQ

Frankfurt/Main. Der Siemenskonzern will einem Bericht zufolge die letzte noch ausstehende Rate von 100 Millionen Euro nicht an den taiwanischen Handy-Konzern BenQ überweisen. Die Asiaten hätten bestimmte vertragliche Zusagen wie etwa die langfristige Weiterführung des deutschen Handygeschäfts nicht erfüllt, heißt es bei Siemens zur Begründung, berichtete die Wirtschaftswoche am Wochenende. Ein Siemens-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Der taiwanesische Konzern hatte nach hohen Verlusten Ende September sämtliche Zahlungen an die deutsche Tochter eingestellt und die ehemalige Siemens-Handysparte in die Insolvenz geschickt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.12.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

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