-
11.12.2006
- → Sport
Sonstiges: DOSB-Finanzen
Weimar. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat mit allen offiziell anerkannten Dopingopfern des DDR-Sports eine grundsätzliche Verständigung über eine Entschädigung »aus moralischen Gründen« erzielt. Das gaben Präsident Thomas Bach und Generaldirektor Michael Vesper auf der Vollversammlung in Weimar bekannt.
Noch unklar ist die Höhe der Zahlung, an der sich auch die Bundesregierung beteiligen soll. Dies bedarf der Zustimmung des Finanzministeriums, mit der aber in dieser Woche gerechnet wird. Die Bundesmittel waren frei geworden, weil sie aus der Kulturstiftung für die Fußball-WM 2006 nicht abgerufen wurden.
Im übrigen schrumpfen die Reserven des DOSB bis Ende 2007 wahrscheinlich um 3,5 auf 7,5 Millionen Euro. Das sieht der von der Vollversammlung in Weimar genehmigte Haushaltsplan vor. Spätestens 2012 wolle man jedoch wieder aus den roten Zahlen sein. Die Trendwende soll vor allem durch eine bessere Vermarktung eingeleitet werden.
(sid/jW)
Noch unklar ist die Höhe der Zahlung, an der sich auch die Bundesregierung beteiligen soll. Dies bedarf der Zustimmung des Finanzministeriums, mit der aber in dieser Woche gerechnet wird. Die Bundesmittel waren frei geworden, weil sie aus der Kulturstiftung für die Fußball-WM 2006 nicht abgerufen wurden.
Im übrigen schrumpfen die Reserven des DOSB bis Ende 2007 wahrscheinlich um 3,5 auf 7,5 Millionen Euro. Das sieht der von der Vollversammlung in Weimar genehmigte Haushaltsplan vor. Spätestens 2012 wolle man jedoch wieder aus den roten Zahlen sein. Die Trendwende soll vor allem durch eine bessere Vermarktung eingeleitet werden.
(sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport