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Berlusconi-Prozeß: Richter bleibt

Mailand. Die Anwälte des früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi sind mit dem Antrag gescheitert, den Vorsitzenden Richter in einem Prozeß wegen falscher Buchführung, Veruntreuung und Steuerbetrug abzulösen. Sie hatten das damit begründet, daß Richter Edoardo D’Avossa bereits einen Prozeß gegen Berlusconis Medienverbund Mediasat geleitet habe. Das Mailänder Berufungsgericht entschied am Freitag, die beiden Fälle hätten nichts miteinander zu tun.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2006, Seite 7, Ausland

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