Zum Inhalt der Seite

Geiselnahme unblutig beendet

Teheran. Eine bewaffnete Geiselnahme an einer Teheraner Schule ist am Montag nach mehreren Stunden unblutig zu Ende gegangen. Ein mit Granaten und Handfeuerwaffen bewaffneter Mann war am Morgen mit seiner Tochter in eine Schule in der iranischen Hauptstadt eingedrungen und hatte Dutzende Schüler und Lehrer als Geiseln genommen. Nach mehreren Stunden stellte er sich schließlich der Polizei und wurde festgenommen. Die Hintergründe der Geiselnahme sind bisher unklar. Polizeisprecher berichteten, der Mann habe offenbar psychische oder familiäre Probleme.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!