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Keine Einigung zu Darfur in Sicht

Addis Abeba. Die UNO und die Afrikanische Union (AU) haben am Donnerstag in hochrangigen Beratungen nach Auswegen aus dem Konflikt in der westsudanesischen Krisenregion Darfur gesucht. Angesichts des baldigen Ausscheidens von Kofi Annan aus dem Amt des UN-Generalsekretärs deuteten jedoch mehrere Teilnehmer in Addis Abeba an, sie rechneten nicht mit einer Einigung in den festgefahrenen Gesprächen. Aus der UN-Delegation hieß es, die sudanesische Regierung habe offenbar schon Kontakt zu dem künftigen Generalsekretär, den Südkoreaner Ban Ki Moon, aufgenommen, der Annan am 1. Januar abgelöst. Die UNO will im Dafur eine eigene Truppe stationieren, die an die Stelle der derzeit eingesetzten Soldaten der AU-Mission treten soll. Die Regierung in Khartum lehnt dies ab.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2006, Seite 6, Ausland

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