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Radsport: Dopen

Bogota. Der mit dem spanischen Dopingskandal in Verbindung gebrachte kolumbianische Radprofi Santiago Botero ist von seinem nationalen Verband freigesprochen worden. »Wir haben beschlossen, die Untersuchung mangels Beweisen zu beenden«, erklärte Carlos Vargas, der Vorsitzende der Disziplinarkommission des Verbandes. Botero, der Zeitfahrweltmeister von 2002, war mit der Entscheidung zufrieden, beklagte aber »die für seine sportliche Karriere negativen Nachwirkungen«.
Botero waren unter anderem Kontakte zur Schlüsselfigur des spanischen Dopingskandals, dem Mediziner Eufemiano ­Fuentes, nachgesagt worden. Der 34 Jahre alte Zeitfahrspezalist aus Medellin fuhr unter anderem zwei Jahre lang für das T-Mobile-Team, ehe er 2005 zum Schweizer Rennstall Phonak wechselte.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2006, Seite 16, Sport

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