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09.11.2006
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Bahnprivatisierung ohne Börsengang?
Berlin. Die Bundesregierung will die Bahn AG vorerst ohne Börsengang zu 24,9 Prozent teilprivatisieren. Das sieht nach AP-Informationen ein Vorschlag des Bundeskanzleramtes vor, über den die Arbeitsgruppen von Bundesregierung und Koalitionsfraktionen am Dienstag nachmittag beraten wollten. Danach soll ein knappes Viertel der Bahn-Holding an private Investoren verkauft werden. Der Bund soll die Verantwortung für die Infrastruktur behalten.
In einem Positionspapier der Parlamentarischen Linken in der SPD heißt es dazu, der geplante Börsengang sei »nicht zielführend, risikoreich und kostenträchtig«. »Statt sich auf das Wie eines Börsengangs der DB AG zu fixieren, ist das Ob wieder offen zu halten und müssen Lösungskonzepte auch ohne Börsengang möglich gemacht werden«, so die SPD-Linken.
(AP/jW)
In einem Positionspapier der Parlamentarischen Linken in der SPD heißt es dazu, der geplante Börsengang sei »nicht zielführend, risikoreich und kostenträchtig«. »Statt sich auf das Wie eines Börsengangs der DB AG zu fixieren, ist das Ob wieder offen zu halten und müssen Lösungskonzepte auch ohne Börsengang möglich gemacht werden«, so die SPD-Linken.
(AP/jW)
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