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DGB und Linkspartei gegen Steuerreform

Berlin. Die geplante Reform der Unternehmenssteuer ist auf ein geteiltes Echo gestoßen. Massive Kritik kam am Freitag vor allem vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Linkspartei, die der erwarteten Entlastung für die Unternehmen in Höhe von fünf Milliarden Euro die kommenden Belastungen für die Bürger gegenüberstellten. Vertreter des Mittelstandes äußerten sich nur teilweise zufrieden und bemängelten vor allem die geplante Besteuerung von Mieten, Pachten und Leasingraten. Der Deutsche Städtetag und der Gemeindebund sprachen von einem »ausgewogenen Kompromiß« und begrüßten, daß die Gewerbesteuer als wichtigste Einnahmequelle erhalten bleibe.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2006, Seite 2, Inland

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