Zum Inhalt der Seite

Schwere Staatskrise in Bangladesh

Dhaka. Mit dem Ziel, die seit Tagen andauernde Staatskrise in Bangladesch zu beenden, ist Präsident Iajuddin Ahmed am Sonntag als Chef einer Übergangsregierung vereidigt worden. Das parteilose Kabinett soll die Parlamentswahl im Januar vorbereiten. Bei Protesten der Opposition wurden seit Freitag mindestens 18 Menschen getötet und mehrere hundert weitere verletzt. Die Demonstranten wandten sich insbesondere gegen die geplante Einsetzung des früheren Richters K.M. Hasan als Regierungschef. Am Sonntag gingen in Dhaka und anderen Städten erneut mehrere tausend Demonstranten auf die Straße.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!