Zum Inhalt der Seite

Schwere Staatskrise in Bangladesh

Dhaka. Mit dem Ziel, die seit Tagen andauernde Staatskrise in Bangladesch zu beenden, ist Präsident Iajuddin Ahmed am Sonntag als Chef einer Übergangsregierung vereidigt worden. Das parteilose Kabinett soll die Parlamentswahl im Januar vorbereiten. Bei Protesten der Opposition wurden seit Freitag mindestens 18 Menschen getötet und mehrere hundert weitere verletzt. Die Demonstranten wandten sich insbesondere gegen die geplante Einsetzung des früheren Richters K.M. Hasan als Regierungschef. Am Sonntag gingen in Dhaka und anderen Städten erneut mehrere tausend Demonstranten auf die Straße.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen