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30.10.2006
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Position
Passend zur Veröffentlichung des Weißbuchs der Bundeswehr durch die Bundesregierung erscheint die neue Position, das Magazin der SDAJ, mit dem Schwerpunkt »Bundeswehr in aller Welt«. Die Zeitschrift zeigt auf, wie die Kriegspropaganda greift und wie sich die Truppe in den letzten Jahren von der angeblich »humanitären« Intervention zum robusten Kampfeinsatz gemausert hat. Das Magazin geht aber auch der Frage nach, warum junge Menschen freiwillig zum Bund gehen: Auslandseinsätze fürs Vaterland oder wegen Hartz IV? Position hat sich auch nicht gescheut zu gucken, wie die »Soldaten neuen Typs« wieder nach Hause kommen. Stichwort: posttraumatisches Belastungssyndrom (PTB). Neben dem Schwerpunkt berichtet das Magazin über die Angriffe auf den Jugendarbeitsschutz, das KSM-Verbot und die Solidarität mit dem tschechischen Jugendverband, den Papst-Besuch in Bayern, und wie man auch dort sein Recht auf Meinungsfreiheit gekonnt in Szene setzt.Position, Magazin der SDAJ, 6 Ausgaben für 10 Euro im Abo. Ein Exemplar gibt es für 2 Euro bei der SDAJ, Hoffnungstraße 18, 45259 Essen oder unter: www.sdaj-online.de
Wissenschaft & Frieden
Der thematische Schwerpunkt der vierten Ausgabe diesen Jahres ist die »zivil-militärische Zusammenarbeit«. Die Beiträge fragen nach der Vereinbarkeit ziviler und militärischer Logik und stellen die konkrete Umsetzung der Zusammenarbeit zwischen Militärs und zivilen Helfern in Krisengebieten dar. Sie zeigen die Risiken einer Instrumentalisierung von Entwicklungspolitik und Nothilfe auf oder die der Vermischung polizeilicher und militärischer Aufgaben. Außerhalb des Schwerpunktes wird über den Anstieg von Menschenrechtsverletzungen auf den Philippinen und hoffnungsvolle Ansätze in Burundi seit dem Ende des Bürgerkrieges informiert. Außerdem wie immer mit Informationen zu neuen Publikationen und aus Initiativen.Wissenschaft & Frieden 2006-4 (erscheint vierteljährlich). 63 Seiten, 7,50 Euro (Jahresabo 30 Euro). Bezug: Informationsstelle Wissenschaft und Frieden, Rheingasse 8, 53113 Bonn. Tel.: 0228-210744, Fax: 0228-214924, www.iwif.de, E-Mail: w-u-f@t-online.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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