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BenQ-Pleite zieht weitere Kreise

Bad Oeynhausen/München. Die Insolvenz des Handyherstellers BenQ Mobile führt auch bei Zulieferern zur Streichung von Arbeitsplätzen. Der Handy-Schalenhersteller Balda kündigte am Mittwoch im nordrhein-westfälischen Bad Oeynhausen an, drei Werke zu verkaufen und die Zahl seiner Mitarbeiter von 1600 auf 600 zu verringern. Der Münchener Chip-Hersteller Infineon teilte mit, er streiche wegen der Insolvenz seines Mobilfunkkunden BenQ weltweit rund 400 Arbeitsplätze, davon knapp 200 an den deutschen Standorten München, Salzgitter und Nürnberg.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

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