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»Netzwerk«: Berlin soll 35 Stellen streichen

Berlin. Sogenannte Experten aus Wirtschaft, Kultur und Politik haben vom Berliner Senat einen verschärften Sparkurs gefordert. Insgesamt könnten 35 000 Stellen in der Verwaltung abgebaut werden, sagte Jobst Fiedler von der Hertie School of Governance (HSoG) anläßlich der Veröffentlichung einer Studie zur Haushaltnotlage Berlins am Montag. Das seien 10 000 Stellen mehr als von Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) gefordert. Fiedler sprach sich zudem für den Verkauf einiger Landesbeteiligungen aus. Die HSoG-Studie wurde vor eineinhalb Jahren von einer »Netzwerkrunde« initiiert, der neben Fiedler unter anderen der Vorsitzende des Vereins der Freunde der Nationalgalerie, Peter Raue, Unternehmensberater Roland Berger und der ehemalige Berliner Senator Volker Hassemer (CDU) angehören.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.10.2006, Seite 2, Inland

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