Zum Inhalt der Seite

Vattenfall droht mit Investitionsstopp

Frankfurt/Main. Der Konzernchef des Energiekonzerns Vattenfall, Klaus Rauscher, hat mit einem Investitionsstopp in Deutschland gedroht. Falls die Politik »dirigistisch« in Strompreise und Stromerzeugung eingreife, werde «anderswo investiert», sagte Rauscher der Frankfurter Rundschau. Schließlich seien die Strommärkte in Europa weitgehend liberalisiert. Ferner forderte Rauscher die zügige Genehmigung neuer Kraftwerke und die Revision des Atomausstiegs. Nur auf dieser Grundlage seien stabile Strompreise möglich. Hintergrund des Vorstoßes von Rauscher sind die Pläne mehrerer Bundesländer, die im kommenden Jahr auslaufende Regelung zur Genehmigungspflicht von Stromtarifen zu verlängern sowie gegen Monopolstrukturen der großen Anbieter vorzugehen.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!