Zum Inhalt der Seite

Ukrainer gedenken Babi-Jar-Opfer

Kiew. Die Ukrainer haben am Mittwoch der 34 000 Opfer eines Massakers an Juden im Jahr 1941 gedacht. Der israelische Präsident Mosche Katzav eröffnete das Gedenken an die Toten von Babi Jar vor einer Skulptur in Form der Menora, des siebenarmigen jüdischen Kerzenleuchters. Deutsche Truppen hatten an dieser Schlucht in der ukrainischen Hauptstadt Kiew vor 65 Jahren innerhalb von nur zwei Tagen fast 34.000 Juden mit Maschinengewehren erschossen. »Wir werden das nie verzeihen, und es wird nie wieder passieren. Wir werden es nie vergessen«, sagte der israelische Staatspräsident.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!