Zum Inhalt der Seite

KP-Chef von Schanghai entlassen

Schanghai. Der KP-Generalsekretär von Schanghai, Chen Liangyu, ist wegen Korruptionsverdachts entlassen worden. Er verlor auch seinen Sitz im Politbüro der Kommunistischen Partei Chinas, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete. Der innerparteiliche Disziplinarausschuß habe Ermittlungen aufgenommen, hieß es weiter. Chen ist der ranghöchste Parteifunktionär seit gut einem Jahrzehnt, der wegen Korruption seiner Ämter enthoben wurde. Führenden Stadtpolitikern und Geschäftsleuten in Schanghai wurde in den vergangenen Wochen vorgeworfen, Finanzmittel aus einem städtischen Pensionsfonds unerlaubt in Immobilien- und andere Projekte investiert zu haben. Chen soll diese Geschäfte unterstützt haben.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!