-
26.09.2006
- → Feuilleton
Zero Rauchen
Davon hat Rio Reiser schon einst traurig gesungen: »Es ist vorbei, Bordbistro...« Noch schlimmer als den »Terrorismus« finden die ideologogischen Staatsapparate (nach Althusser: Fabrik, Familie, Militär, Schule und Krankenhaus) das Rauchen, und deshalb ist es ab dem 1. Oktober in den »Bordbistros« genannten Stehausschank-Abteilen der Deutschen Bahn verboten. »Damit sind wir eines der ersten Unternehmen in Deutschland, dessen gesamter Gastronomiebereich rauchfrei ist«, erklärte Robert Etmans, Vorstand »Bordservice« der DB Fernverkehr AG.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton