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Aus: Ausgabe vom 11.09.2006, Seite 3 / Schwerpunkt

Pro und Contra: Info-Tips zu 9/11

Wer den ganzen Schmonzes im Spiegel nachlesen will, den Gerhard Wisnewski auf dieser Seite kommentiert, muß das Sonderheft des ehemaligen Nachrichtenmagazins nicht kaufen, sondern kann alles auch im Internet lesen: http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,435547,00.html«>www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,435547,00.html

Anschließend gönne man sich das Vergnügen, der offiziellen Website des US-Außenministeriums einen Besuch abzustatten. Die Seite http://usinfo.state.gov/media/misinformation.html beansprucht, den wichtigsten Behauptungen der sogenannten Verschwörungstheoretiker mit sogenannten Fakten entgegenzutreten – und ist höchstwahrscheinlich die Quelle vieler Spiegel-Erkenntnisse. Die Hamburger Kollegen mußten nur noch vom Englischen ins Deutsche übersetzen – und fertig war die Laube.

Wer ständig auf dem Laufenden sein will, was investigative Journalisten zu den jeweils aktuellsten Desinformationen zu sagen haben, geht am besten auf die Websites der bekanntesten 9/11-Buchautoren: Wisnewski (http://www.gerhard-wisnewski.de«>www.gerhard-wisnewski.de), Mathias Bröckers (http://www.broeckers.com«>www.broeckers.com) und Andreas Hauß, dessen Co-Autor bei »Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9.« (http://www.medienanalyse-international.de«>www.medienanalyse-international.de).


Der große Showdown zwischen Anhängern der offiziellen Verschwörungstheorie (»Ali Osama und die 19 Räuber«) und ihrem Herausforderer Bröckers findet am heutigen Montag abend in Berlin statt. Bereits um 17.30 Uhr diskutiert letzterer in der renommierten Urania (An der Urania 1) mit Ulrike Freitag (Direktorin des Zentrums Moderner Orient), Yassin Musharbash (Spiegel-Online, Autor des Buches »Die neue Al Qaida«) und Karsten Voigt (SPD, Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit). Die Urania spielt seit den Mega-Anschlägen vor fünf Jahren eine sehr positive Rolle bei der Aufklärung der Vorgänge. Schon wenige Wochen nach 9/11 lud sie Andreas von Bülow zum Streitgespräch ein. Der ehemalige SPD-Bundesbildungsminister vertritt die These, daß die Flugzeuge nicht von islamischen Selbstmordattentätern geflogen, sondern ferngesteuert wurden, und wird seither im Mainstream als Antisemit angegriffen.

(je)

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