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Aus: Ausgabe vom 31.08.2006, Seite 15 / 73

Macht nichts

Kürzlich wurden im größten Ölfeld der USA in Alaska Korrosionsschäden an Pipelines ausgemacht. Nach Angaben von Richard Pike sind solche Schäden weltweit verbreitet. Der Vorsitzende des britischen Chemikerverbandes Royal Society of Chemistry erklärte in der Londoner Times, die Konzerne hielten ihre Schwierigkeiten mit maroden Leitungen generell zurück, aus Angst der öffentlichen Reaktionen. Der britische Konzern BP, der das Ölfeld im Norden Alaskas betreibt, stehe mit seinen Problemen nicht allein da. Pike war 25 Jahre lang Berater von Ölkonzernen. Genauso lange bleiben ihm zufolge Erdölanlagen intakt. Nach Ablauf dieser Zeitspanne würden sie oft nicht ausgetauscht. Nach Entdeckung eines Pipeline-Lecks Anfang August hatte BP die Förderung in Alaska reduziert, um 26 Kilometer Leitungen zu ersetzen.

(AFP/jW)

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