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30.08.2006
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Erneut Dutzende Todesopfer im Irak
Bagdad. Bei der Explosion einer Ölpipeline im Süden Iraks sind am Dienstag nach Angaben der Gesundheitsbehörden mindestens 74 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 94 Menschen wurden verletzt. Anwohner hätten ein Loch in die Leitung geschlagen, um Treibstoff abzuzapfen. Einer von ihnen habe einen Funken ausgelöst, der die Explosion verursacht habe.
In Bagdad entdeckte die irakische Polizei die Leichen von insgesamt 24 Menschen. Die Opfer seien offenbar gefoltert und dann erschossen worden, erklärte die Polizei. Die Opfer trugen nach Polizeiangaben Handschellen und wiesen Spuren von Folter und Kopfschüsse auf.
(AP/jW)
In Bagdad entdeckte die irakische Polizei die Leichen von insgesamt 24 Menschen. Die Opfer seien offenbar gefoltert und dann erschossen worden, erklärte die Polizei. Die Opfer trugen nach Polizeiangaben Handschellen und wiesen Spuren von Folter und Kopfschüsse auf.
(AP/jW)
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