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Sorry-Schäfer

Hermann Schäfer, stellvertretender Bundesbeauftragter für Kultur und Medien, hat sich am Montag abend in der 3sat-Sendung »Kulturzeit« für seine Eröffnungsrede beim »Kulturfest« in Weimar entschuldigt. Dort hatte er für einen Eklat gesorgt, weil er über sogenannte vertriebene Deutsche statt über die Opfer des KZ Buchenwald gesprochen hatte. Schäfer meinte, er habe nicht gewußt, daß in der ersten Reihe auch KZ-Überlebende saßen. Er hätte die Opfer des Faschismus »stärker in die Rede einbinden können, und ich hätte es wahrscheinlich auch tun müssen.«

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.08.2006, Seite 13, Feuilleton

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