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BBI-Gegner wollen nach Karlsruhe

Würzburg. Die Gegner des geplanten Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld beklagen mangelnden Sachverstand beim Bundesverwaltungsgericht (BVG) in Leipzig. Das Gericht habe Anhörungsrügen zurückgewiesen und neueste Erkenntnisse der Lärmwirkungsforschung nicht berücksichtigt, kritisierte Anwalt Wolfgang Baumann, der 1465 Kläger vor dem BVG vertrat, am Dienstag in Würzburg. »Völlig absurd« sei die Erklärung des Gerichts, der Gutachter der Kläger stehe mit seinen Erkenntnissen alleine da, diese hätten sich in der wissenschaftlichen Diskussion noch nicht durchgesetzt. Mit der BVG-Entscheidung sei nun der Weg zum Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe geebnet, fügte Baumann hinzu. Er betonte, es sei umfänglich dargelegt worden, daß die Kläger durch das BVG-Urteil in ihren Grundrechten verletzt würden.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.08.2006, Seite 5, Inland

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