-
28.08.2006
- → Inland
Berlin: Angriff auf Kameruner
Berlin. In Berlin hat es erneut einen fremdenfeindlichen gewalttätigen Übergriff gegeben. Ein 32jähriger Kameruner aus dem Landkreis Spree-Neiße wurde am Samstag morgen am S- und U-Bahnhof Alexanderplatz bespuckt, mit einer abgebrochenen Bierflasche bedroht und rassistisch beleidigt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Täter flüchteten unerkannt, der Staatsschutz ermittelt. Erst am Mittwoch abend war im Bezirk Prenzlauer Berg ein ebenfalls aus Kamerun stammender Mann angegriffen worden. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland