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26.08.2006
- → Inland
Tarifverhandlungen in der Schlichtung
Berlin. Die Tarifverhandlungen zur Beschäftigungssicherung für rund 130000 Mitarbeiter bei der Deutschen Bahn gehen am Montag in Berlin in die Schlichtung. Am Nachmittag treffen sich der von den Bahngewerkschaften GDBA und Transnet als Schlichter benannte ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU), der die Interessen des Konzerns vertritt. Die Gewerkschaften hatten die Beibehaltung der bereits 2005 vereinbarten Beschäftigungssicherung bis 2010 für rund 130000 der insgesamt etwa 230000 Beschäftigten unabhängig von der Form der Privatisierung der Bahn gefordert.
Die Schlichter müssen innerhalb der kommenden sechs Tage eine Lösung erarbeiten, können sich allerdings auch auf eine Verlängerung der Frist verständigen oder die Schlichtung aussetzen. Nach einem Schlichterspruch haben beide Seiten sechs Tage Zeit, den Vorschlag anzunehmen oder abzulehnen.
(ddp/jW)
Die Schlichter müssen innerhalb der kommenden sechs Tage eine Lösung erarbeiten, können sich allerdings auch auf eine Verlängerung der Frist verständigen oder die Schlichtung aussetzen. Nach einem Schlichterspruch haben beide Seiten sechs Tage Zeit, den Vorschlag anzunehmen oder abzulehnen.
(ddp/jW)
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