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Eurozone mit starkem Wachstum

Luxemburg. Die Wirtschaft des Euroraums ist im zweiten Quartal so stark gewachsen wie zuletzt im Frühjahr 2000. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg in einer ersten Schätzung berichtete, stieg des Bruttoinlandsprodukt (BIP) des gemeinsamen Währungsraumes zwischen April und Juni um 0,9 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Quartal. Die Entwicklung war damit etwas besser als erwartet. Zudem war das Wachstum erstmalig seit sechs Jahren stärker als in den USA und Japan. Im Vergleich zum Ende des zweiten Quartals 2005 lag das BIP im Euroraum um 2,4 Prozent höher. Wachstumsmotoren waren dabei die beiden größten Volkswirtschaften des Euroraums, Deutschland und Frankreich. Wirtschaftsexperten warnten allerdings vor Euphorie. Gegen ein anhaltend starkes Wachstum sprächen unter anderem eine Abkühlung der globalen Konjunktur, höhere Ölpreise und eine restriktivere Geldpolitik.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

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