-
15.08.2006
- → Ausland
Weiter Proteste in Mexiko
Mexiko-Stadt. Die Proteste gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in Mexiko sollen nach dem Willen des unterlegenen Linkskandidaten Andrés Manuel López Obrador noch bis mindestens September fortgesetzt werden. Vor mehreren zehntausend Anhängern in Mexiko-Stadt kündigte López Obrador am Sonntag an, die Demonstranten könnten sogar »noch Jahre« ausharren, wenn das Bundeswahlgericht seiner Forderung nach einer kompletten Neuauszählung der Stimmen nicht nachkomme.
Bei der vom Bundeswahlgericht angeordneten teilweisen Nachzählung von Stimmen wurden nach Angaben von Beteiligten in einigen Urnen zusätzliche Wahlzettel gefunden, die nicht von den Wählern eingeworfen wurden. Das Ergebnis der teilweisen Nachzählung steht noch nicht fest.
(AP/jW)
Bei der vom Bundeswahlgericht angeordneten teilweisen Nachzählung von Stimmen wurden nach Angaben von Beteiligten in einigen Urnen zusätzliche Wahlzettel gefunden, die nicht von den Wählern eingeworfen wurden. Das Ergebnis der teilweisen Nachzählung steht noch nicht fest.
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland