-
03.08.2006
- → Feuilleton
Perlmutt-Wolken
Rekordkälte hat in der Antarktis spektakuläre Wolkenformationen entstehen lassen. Die Meteorologin Renae Baker machte am 25. Juli Aufnahmen des seltenen Wetterphänomens über der australischen Antarktis-Station Mawson. Die perlmuttartig schimmernden Wolken können in polaren Breiten im Winter entstehen, wenn die Temperaturen auf rund minus 80 Grad sinken. Ein Wetterballon maß an dem Tag 87 Grad unter null. Erstaunlicherweise habe der Wind in der Höhe der polaren stratosphärischen Wolken mit 230 Stundenkilometer geblasen, erklärte Baker am Dienstag auf www.aad.gov.au, der Website der Antarktis-Mission der australischen Regierung. Wolken schimmern perlmuttartig, wenn das Licht der sinkenden Sonne von Eiskristallen reflektiert wird, die in der Stratosphäre starkem Wind ausgesetzt sind.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton