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Walser, Robert

Mit einer Ausstellung erinnert das Literaturhaus Frankfurt/Main seit Dienstag an den vor 50 Jahren verstorbenen Schweizer Schriftsteller Robert Walser (1878–1956), einem der bedeutendsten deutschsprachigen Literaten des 20. Jahrhunderts. Mit spielerischem Ernst mischte er Hoch- und Trivialkultur, wurde dafür zeitlebens von Morgenstern, Kafka, Hesse und Benjamin geliebt und vom Publikum so gut wie gar nicht beachtet. Seine Romane, Gedichte und Veröffentlichungen in Zeitungen erlangten erst ab den 60er Jahren stetig steigende Auflagen. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Robert-Walser-Archiv Zürich entstand, geht bis zum 17. September. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2006, Seite 12, Feuilleton

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