-
27.07.2006
- → Feuilleton
Kein Kino
Die deutsche Kinobranche vernachlässigt laut einer Studie die Generation »50 plus«. Rund 80 Prozent der so genannten Best Ager (öfter ein überdurchschnittliches Vermögen) könnten durch ein verbessertes Angebot häufiger ins Kino gelockt werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie »Demographie und Filmwirtschaft« des Potsdamer Erich Pommer Instituts. Die Mehrheit der 50- bis 79jährigen zöge es vor, Filme im Fernsehen zu schauen. Entspannung stehe für diese Klientel beim Kinobesuch im Vordergrund. Zu viel Sex und Gewalt schreckten ab. Bevorzugt würden hingegen Dokumentationen, Dramen, Kostümfilme und insbesondere auch deutsche Produktionen. Der Studie zufolge verlangte diese Gruppe auch nach »mehr Beinfreiheit« in den Kinosälen. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
