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Wien: Tauziehen um Kosovo-Status

Wien. Erstmals seit dem NATO-Krieg von 1999 sind am Montag die Staats- und Regierungschefs Serbiens und des Kosovo zu direkten Gesprächen über die Zukunft der serbischen Provinz zusammengekommen. Beide Seiten zeigten sich nicht sonderlich optimistisch, schnell eine Lösung für den künftigen Status des Kosovo zu finden. Der serbische Staatschef Boris Tadic sagte in Wien, er hoffe auf eine Lösung »durch einen Dialog und einen Kompromiß«, der die Interessen beider Seiten befriedigen werde. Bei dem eintägigen Treffen hinter verschlossenen Türen unter Leitung des UN-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari sollte es erstmals um Kernfragen des künftigen Status der Region gehen. Tadic erklärte vor Journalisten, vielleicht werde nach dem Treffen der Schluß gezogen, daß »wir sehr weit weg sind von einer Vereinbarung für die Zukunft des Kosovo-Status«.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.07.2006, Seite 1, Ausland

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