-
20.07.2006
- → Ausland
USA: Einwanderer starben in der Wüste
Tonopah/USA. Bei glühender Hitze hat die Polizei im US-Staat Arizona rund 100 Einwanderer festgenommen. Viele von ihnen litten unter Austrocknung und Erschöpfung, sagte der örtliche Sheriff Joe Arpaio am Mittwoch morgen. Sieben Einwanderer und drei Sicherheitskräfte seien zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht worden. Die Suche nach weiteren Immigranten mit einem Hubschrauber, Hunden und Patrouillen zu Fuß sollte am Mittwoch fortgesetzt werden. Drei Mitglieder ihrer Gruppe seien in der Wüste gestorben, erklärten die Einwanderer am Dienstag abend. Arpaio erklärte, die Menschen seien vermutlich von Schleusern zurückgelassen worden. Einer Mitglied der Patrouille sagte, die Einwanderer hätten zum Teil seit Sonntag nichts zu Trinken gehabt.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland