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Anfangsverdacht

Bei der Münchner Staatsanwaltschaft sind in der Woche nach dem Abschuß des Braunbären Bruno mehr als 50 Strafanzeigen eingegangen. Nach Angaben des Leitenden Oberstaatsanwalts Rüdiger Hödl ist noch keine Entscheidung gefallen, ob die Behörde Ermittlungen aufnimmt. Die Prüfung der Anzeigen auf einen Anfangsverdacht werde »frühestens Ende der Woche« beendet sein, erklärte Hödl am Montag. Die meisten Anzeigen richteten sich gegen Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) und die drei Jäger, die den Bären in der Nähe des Spitzingsees abgeschossen haben.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.07.2006, Seite 12, Feuilleton

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