Zum Inhalt der Seite

Mordvorwurf gegen US-Soldaten in Irak

Washington.Die US-Armee ermittelt nach eigenen Angaben gegen mindestens zwei ihrer Besatzungssoldaten, die im März vier Mitglieder einer irakischen Familie in deren Haus in Mahmudija südlich von Bagdad getötet haben sollen. Eines der Opfer sollen sie zuvor vergewaltigt haben. Die Untersuchungen wurden aufgenommen, nachdem zwei weitere Soldaten den Vorfall gemeldet hatten, der bereits drei Monate zurückliegt. Demnach sollen an der Ermordung der Frau, zweier weiterer Erwachsener und eines Kindes zwei bis drei Soldaten beteiligt gewesen sein. Das Haus der Familie sollen sie anschließend in Brand gesteckt haben.

(AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!