Zum Inhalt der Seite

Neu erschienen

Cuba libre


Die neue Ausgabe von Cuba libre, der Zeitschrift der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., trägt das Titelthema: Fidel Castro wird 80. Zu lesen ist eine Betrachtung seiner Persönlichkeit, ergänzt durch Buchtipps zu seiner Vita und seiner Politik. Außerdem: Informationen aus lateinamerikanischen Ländern wie Venezuela, Mexiko, Nicaragua, Berichte zum Schwerpunkt kommunale Politik und Bildung sowie Kulturnews aus der Karibik und der BRD. Interessant auch der Reisebericht »Im Herzen der Bestie«, eine Reise mit den Pastors for Peace durch die USA nach Kuba.

* Cuba libre, Heft 3/2006, 60 Seiten, 3,10 Euro (Abo 10,50 Euro). Bezug: FG BRD-Kuba, Zülpicher Str. 7, 50674 Köln, Tel.: 0221/2 40 51 20, E-Mail: infos@fgbrdkuba.de

Sozialismus

Das Doppelheft der Hamburger Zeitschrift beschäftigt sich zunächst mit der »Schwarz-Roten Agenda«. Die Redaktion vertritt die Auffassung, daß »sich in der Globalökonomie eine konjunkturelle Abwärtsbewegung« abzeichnet. Schon bei einer leichten Abschwächung der deutschen Wirtschaft würden sich ihre bekannten Probleme – Arbeitsmarkt, soziale Sicherungssysteme, öffentliche Haushalte – wieder in den Vordergrund schieben. Unter dem Rubrikentitel »Die Linke – neuer Parteityp?« schreiben Hendrik Thome (Neue Linke und demokratische Kultur. Die WASG im Parteibildungsprozeß), Andreas Hallbauer (Partei neuen Typs?) sowie in einem gemeinsamen Artikel Joachim Bischoff, Richard Detje, Hasko Hüning und Björn Radke (Neue Linke – neue Partei? Zum »Aufruf zur Gründung einer neuen Linken«). Nach ihrer Auffassung befindet sich das Projekt »in schwerem Wetter«. Die Mitgliederentwicklung stagniere, die Mobilisierungsbereitschaft sei rückläufig, die internen Auseinandersetzungen hätten sich zugespitzt. Die Autoren stellen den Begriff »Raubtierkapitalismus« in Frage. Nach ihrer Ansicht ist das »Projekt einer Zivilisierung des Kapitalismus« nicht abgeschlossen. Benötigt werde eine »Verständigung auf Alternativen zum neoliberalen Kapitalismus«. Dazu gehöre die Debatte über eine »nichtkapitalistisch strukturierte Ökonomie und Gesellschaft«. Es gehe um »eine neue Qualität der Wirtschaftssteuerung jenseits überholter Planmodelle«, »einen umfassenden Ansatz gesellschaftlicher Demokratisierung« und die »Beförderung des Strukturwandels mit sozialen Investitionen«.

* Sozialismus, Heft 7-8/2006, 70 Seiten, 6,20 Euro. Bezug: Redaktion Sozialismus, St. Georgs Kirchhof 6, 20099 Hamburg, Tel.: 040/28 05 05 66, Fax: 040/28 05 05 68, E-Mail:
redaktion@sozialismus.de

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2006, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!