-
28.06.2006
- → Ausland
Afghanistan: Anschlag auf deutsche Soldaten
Kabul/Berlin. Eine Patrouille deutscher Soldaten ist am Dienstag im Norden Afghanistans erstmals Ziel eines Selbstmordattentäters geworden. Die Soldaten blieben bei dem Anschlag aber unverletzt. Wie Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin und des Einsatzführungskommandos in Potsdam unter Berufung auf die Polizei in Kundus mitteilten, wurden bei dem Anschlag der Attentäter und zwei afghanische Zivilisten getötet. Acht weitere Zivilisten, darunter vier Kinder, seien verletzt worden.
Bei Gefechten im Süden Afghanistans wurden wieder mehr als 20 Menschen getötet, darunter zwei britische Soldaten. Die britische Einheit sei am Morgen im Sangin-Tal der südlichen Provinz Helmand von Rebellen angegriffen worden, teilte das Verteidigungsministerium in London mit. (AP/jW)
Bei Gefechten im Süden Afghanistans wurden wieder mehr als 20 Menschen getötet, darunter zwei britische Soldaten. Die britische Einheit sei am Morgen im Sangin-Tal der südlichen Provinz Helmand von Rebellen angegriffen worden, teilte das Verteidigungsministerium in London mit. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland