-
22.05.2006
- → Feuilleton
Mucchi in Greifswald
An der Universität Greifswald wird
die in Deutschland bislang umfassendste Ausstellung über den
italienischen Maler Gabriele Mucchi (1899-2002) vorbereitet. Die
Sonderausstellung mit über 200 Gemälden und Grafiken werde
anläßlich des 550jährigen Universitätsjubiläums
vom 7. Juni bis 28. Juli gezeigt, teilte die Uni am Sonntag mit. Die
in Mailand lebende Witwe des Künstlers, Susanne Mucchi, habe
zahlreiche Originale zur Verfügung gestellt. Neben Porträts,
Stillleben, Landschafts- und Ereignisbildern werden erstmals Mucchis
Greifswalder Skizzenblätter und Vorstudien zur Ausmalung der
Fischerkapelle von Vitt auf Rügen gezeigt. Auch seine
Literaturillustrationen zum Beispiel zu Bertolt Brechts »Leben
des Galilei« werden zu sehen sein. Mucchi, der von 1960 bis
1962 als Gastprofessor für Malerei an der Universität
Greifswald lehrte, gilt als Mitbegründer des Neuen Realismus.
Als Sozialist lehnte er den sozialistischen Realismus ab.
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!