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Streit um Wahlsieg auf den Komoren

Moroni. Einen Tag nach der Präsidentschaftswahl auf den Komoren hat das Lager des islamistischen Kandidaten Ahmed Abdallah Sambi den Sieg für sich beansprucht. Der im Iran und in Saudi-Arabien ausgebildete islamische Kleriker habe mit 60 bis 75 Prozent einen klaren Sieg errungen, sagte Sambis Berater Mohamed Djaffar am Montag in der komorischen Hauptstadt Moroni. Das Lager von Sambis Hauptrivalen Ibrahim Halidi sprach von Wahlbetrug und kündigte eine Überprüfung des Ergebnisses an. Offizielle Zahlen lagen zunächst nicht vor.

(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2006, Seite 2, Ausland

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