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Satanisten

Teheran wird möglicherweise bald um eine antiamerikanische Attraktion reicher: Auf dem weiträumigen Gelände der ehemaligen US-Botschaft könnte nach den Vorschlägen eines iranischen Generals ein »Park des Großen Satans« entstehen. Dort ließen sich die »amerikanischen Verbrechen auf schönste Weise« ausstellen, sagte General Mir Faisal Baghersadeh am Mittwoch der iranischen Nachrichtenagentur Irna. Seit der 444 Tage andauernden Geiselnahme amerikanischer Botschaftsangehöriger 1979 haben der Iran und die USA keine diplomatischen Beziehungen mehr. Die Botschaft im Stadtzentrum wird zur Zeit von den Revolutionswächtern zu Schulungen genutzt. In regelmäßigen Abständen organisiert die iranische Regierung zudem dort Ausstellungen über die »amerikanischen Verbrechen«. Im offiziellen Sprachgebrauch firmieren die USA häufig als »Großer Satan«. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2006, Seite 13, Feuilleton

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