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Fußball-Randspalte

Der Führer hat gesprochen

Teheran. Frauen müssen draußen bleiben. So gilt das seit der islamischen Revolution 1979 für die iranischen Fußballstadien. So wird es aller Wahrscheinlichkeit auch bleiben, obwohl Präsident Mahmoud Ahmadinedschad einen Änderungsantrag eingebracht hat. Gegen diesen nämlich hat Ayatollah Ali Khamenei sein Veto eingelegt. Und der hat im Iran das letzte Wort bei der Gesetzgebung. Khamenei verordnete, daß »die Meinung der führenden Geistlichen im Land respektiert und die Sache neu überdacht werden müsse«, verkündete Regierungssprecher Gholam Hossein Elham am Montag, betonte dabei, daß der iranische Präsident »so handeln wird, wie es der oberste Führer sagt«. Ahmadinedschad hatte vor zwei Wochen mitgeteilt, das 27 Jahre alte Gesetz kippen zu wollen, das Frauen das Betreten von Stadien verbietet. (sid/jW)

Imame auf den Platz!

Berlin. Zu einem Fußballspiel christlicher Pfarrer gegen muslimische Imame am kommenden Sonnabend, 11 Uhr, auf dem Sportplatz der Friedrich-Ebert-Oberschule in Berlin-Wilmersdorf lädt der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.05.2006, Seite 16, Sport

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