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Saudi-Araber im Jemen verurteilt

Sanaa. Ein jemenitisches Gericht hat am Mittwoch den angeblichen stellvertretenden Al-Qaida-Chef im Jemen zu einer Haftstrafe von drei Jahren und einem Monat verurteilt. Der Saudi-Araber Mohammed Hamdi el Ahdal alias Abu Issam El Mekki sitzt seit seiner Festnahme im November 2003 im Gefängnis. Ahdal wurde schuldig gesprochen, in einen Anschlag auf einen Hubschrauber der US-Ölfirma Hunt Oil im Jahre 2002 verwickelt gewesen zu sein. Der Vorwurf der Mitgliedschaft in einer bewaffneten Gruppierung, die ausländische Interessen im Jemen treffen wollte, wurde dagegen fallengelassen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine lebenslange Freiheitsstrafe für den 35jährigen gefordert. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2006, Seite 6, Ausland

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