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Stoiber will EU kurz halten

Frankfurt/Main. Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber will die deutschen Nettozahlungen an die EU kürzen. Der bayerische Ministerpräsident forderte in einem Interview eine gerechtere Lastenverteilung in Europa. Die EU-Beiträge müßten demnach mehr an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines Landes ausgerichtet werden. Deutschland liege dabei im europäischen Mittelfeld, bei den Zahlungen aber an der Spitze: »Das paßt nicht zusammen.« Die SPD verwies auf den von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ausgehandelten EU-Finanzkompromiß für die Jahre 2007 bis 2013 und warf Stoiber einen »europapolitischen Blindflug« vor.

(AP/ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2006, Seite 4, Inland

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