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Athen: Freispruch in Terrorverfahren

Athen. Mit einem Freispruch endete am Mittwoch der Terrorismusprozeß gegen einen griechischen Gewerkschafter. Kostas Avramidis war bereits im Mai 2003 wegen des Verdachtes der Mitgliedschaft in der griechischen Stadtguerillaorganisation 17N verhaftet, nach Verhören jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt worden. In einem Interview mit junge Welt hatte sein Anwalt die Vorwürfe unlängst auf das politische Engagement seines Mandanten zurückgeführt. Die Staatsanwaltschaft hatte ihre Klage auf den Fund eines Buches in einer Wohnung gestützt, die von Mitgliedern des 17N genutzt wurde. Unter anderem waren darin auch Fingerabdrücke von Avramidis nachgewiesen worden. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2006, Seite 2, Ausland

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