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Kulturindustrie. Money, Money, Money

Berlin. Die neuesten Nachrichten aus der Sportfinanz: Nach einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung der Profigewerkschaft liegt das Grundgehalt der Fußballprofis in der englischen Premier League pro Jahr bei umgerechnet knapp einer Million Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 65 Prozent seit 2000 (600000 Euro).

Der Fußball-Weltverband FIFA machte 2005 einen Gewinn von 136 Millionen Euro, gab FIFA-Präsident Joseph S. Blatter am Dienstag in Zürich bekannt. Das bedeutet eine Steigerung gegenüber 2004 um 35,5 Millionen Euro. Der höhere Ertrag sei auch von der Entwicklung des US-Dollars mitbeeinflußt worden.

Der Sportartikelhersteller adidas wird erstmals Ausrüster einer großen US-Profiliga. Ab der Saison 2006/07 werden die Herzogenauracher Trikots und Bekleidung für die National Basketball Association (NBA) stellen, teilte adidas am Dienstag in London mit. Der Vertrag, der auch für die Frauen-Profiliga WNBA gilt, läuft über elf Jahre. Bislang war Reebok NBA-Ausrüster. Adidas hat Reebok Ende Januar für rund 3,1 Milliarden Euro übernommen. Reebok wird weiter die Schuhe für die NBA liefern.

Der französische Fußball-Erstligist Paris St. Germain hat einen neuen Besitzer. Der Pay-TV-Sender Canal Plus, der in den vergangenen 15 Jahren massiv in den Hauptstadtklub investiert hatte, verkaufte PSG an eine Investoren-Gruppe um Luc Dayan, ehemals Präsident des Erstligisten OSC Lille. Die neuen Geldgeber sind die amerikanischen Investment-Gesellschaften Colony Capital, Butler Capital Partners und Morgan Stanley. Der Verkaufspreis soll bei über 40 Millionen Euro liegen. (sid/jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2006, Seite 16, Sport

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