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Bush: Mauer an Grenze zu Mexiko »unpraktisch«

Washington/Cancún. Die Massenproteste von Hunderttausenden Menschen im Süden der USA zeigen Wirkung: US-Präsident George W. Bush distanzierte sich nunmehr ausdrücklich von Plänen zum Bau eines Walls an der Grenze zu Mexiko. Eine solche Mauer sei im Kampf gegen illegale Einwanderung »unpraktisch«, sagte Bush am Dienstag (Ortszeit) dem Nachrichtensender CNN. Zugleich sei es notwendig, der Grenzpolizei »die Mittel zu geben, damit sie ihren Job erledigen kann«, meinte Bush. Das US-Repräsentantenhaus hatte im Dezember für einen Plan gestimmt, dem zufolge große Teile der 3 200 Kilometer langen Grenze zwischen Mexiko und den USA mit einer Mauer abgeriegelt werden sollen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2006, Seite 2, Ausland

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