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Militär gegen Ölarbeiter Ecuadors

Quito. In den östlichen Provinzen Napo, Orellana und Sucumbios verhängte die Zentralregierung Ecuadors Anfang März zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen den Ausnahmezustand, um einen Streik in der Ölindustrie zu brechen. Aus der Ölindustrie bezieht die Regierung etwa die Hälfte ihrer Jahreseinnahmen. Die Arbeiter fordern, daß ihre Löhne und Gehälter gezahlt werden und ein größerer Teil der Profite der staatlichen Produktionsgesellschaft Petroecuador in die Region investiert wird. Hintergrund der verweigerten Lohnzahlungen ist ein Konflikt zwischen dem Management von Petroecuador und der Regierung über die Verwendung der Einnahmen aus dem Ölverkauf. (BBC/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2006, Seite 15, Ausland

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