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Englischlehrerkrise

Im Englischunterricht an deutschen Schulen redet hauptsächlich nur einer: der Lehrer. Und zwar doppelt soviel wie alle Schüler zusammen, heißt es in der Studie »Deutsch Englisch Schülerleistungen International«, die morgen von der Kultusministerkonferenz in Berlin vorgestellt wird. Der Tagesspiegel hat sie vorab gelesen und enthüllt: Die Hälfte der Fragen, die ein Lehrer an seine Schüler richtet, beantworten diese in nur drei Sekunden. Nur sehr selten sind die Lehrer bereit, dem Schüler mehr Zeit zu gewähren, bis dieser eine Formulierung in englischer Sprache gefunden hat, kritisieren die Schulforscher unter der Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main.


(ots/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.03.2006, Seite 13, Feuilleton

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